Freie evangelische Gemeinde – was bedeutet das?

Der Bund Freier evangelischer Gemeinden gehört in Deutschland zu den evangelischen Freikirchen. Gegründet wurde die erste Freie evangelische Gemeinde 1854 in Wuppertal durch Hermann Heinrich Grafe. Ein wesentliches Merkmal der Freien evangelischen Gemeinden ist das Prinzip der Freiwilligkeitsgemeinde. Das bedeutet, dass einer Mitgliedschaft eine persönliche Glaubensentscheidung vorausgeht. Gegenwärtig gehören zur Bundesgemeinschaft 500 Gemeinden mit rund 42.000 Mitgliedern. Hinzu kommen fast 10.000 Kinder und etwa 15.000 Freunde, die unsere Gottesdienste besuchen. Als Körperschaft des öffentlichen Rechts zusammengefasst, finanzieren sich die Gemeinden über Spenden und verzichten damit bewusst auf die Möglichkeit, Kirchensteuern zu erheben. Präses der Freien evangelischen Gemeinden in Deutschland ist derzeit Ansgar Hörsting. Weitere Informationen finden sich unter www.feg.de.